Grundlagen hydrostatischer Schmierungen

 

Diese Schmiertechnik ist grundsätzlich der Öl-Umlaufschmierung zuzuordnen und wird in folgende Arten unterschieden:

  • hydrodynamische Schmierung
  • elastohydrodynamische Schmierung (EHD)
  • hydrostatische Schmierung

Von der hydronamischen Schmierung spricht man bei nicht-verformbaren Reibpartnern, z.B. Gleitlagern. Durch der Relativbewegung der Reibpartner wird der Schmierstoff an die Schmierstelle gefördert.

Der Druck innerhalb des Schmierfilms sorgt für die Trennung der Reibstellen.

Elastohydrodynamische Schmierungen treten bei verformenden, hoch- belasteten Kontakten, z.B. Wälzlagern und Zahnrädern, auf.

Zum Bilden hydrodynamischer Schmierfilme sind Schmierstoffviskosität, Belastung, sowie Summengeschwindigkeit der Reibstellen entscheidend. Eine, von den anderen Werte abhängige, Mindestgeschwindigkeit ist zum Aufbau eines tragenden Schmierfilms notwendig, um die Kontaktstellen voneinander zu trennen.

Der tragende Schmierfilm / Druck wird bei der hydrodynamischen Schmierung nach Erreichen der erforderlichen Werte selbstständig erzeugt.

Bei hydrostatischen Schmierungen wird der Trennungsdruck der Reibkontakte außerhalb der Kontaktzone aufgebaut, die Kontakttrennung erfolgt bereits im Stillstand.

Bereits bei Bewegungsbeginn und sehr niedrigen Gleitgeschwindigkeiten werden die geringen Reibungszahlen der Flüssigkeiten wirksam.